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Proto 01

Alexander Konrad
Geboren 1974 in Düsseldorf. 1995 – 2004 Studium der Anglistik, Geschichte und Philosophie an der Heinrich Heine Universität, Düsseldorf, Abschluss Staatsexamen. Seit 1997 erste Auftritte in Düsseldorf und Köln (u.a. Poetry Café, John Linthicum). 1998 Einladung zu "New Voices" Berlin. Seither regelmäßige Auftritte in Düsseldorf, Köln und Berlin, u.a. LitCologne 2008, Eins Live, Leipziger und Frankfurter Buchmesse.
Seit 2000 Veröffentlichungen in verschiedenen Anthologien und Literaturzeitschriften (u.a. sprachgebunden, Bergische Kunstausstellung, Lido). Seit 2001 Arbeiten als Übersetzer literarischer und kunsttheoretischer Texte (Werkkatalog Ruprecht von Kaufmann). Zuletzt erschienen "Dog Star" des amerikanischen Autors Donald Windham im Lilienfeld Verlag, Düsseldorf. Im Jahr 2009 wurde er mit dem Literaturförderpreis Düsseldorf ausgezeichnet.

Andreas Menzel
Geboren 1980 in Sömmerda (Thüringen), der Stadt in dem das Zündnadelgewehr erfunden wurde. Thälmannpionier und Mitglied in der Arbeitsgemeinschaft Tanz. 1998 Abitur in Kölleda, der Pfefferminzstadt im Thüringer Becken. Zivildienst in München und Studium der Philosophie und Geschichte an der Universität Bremen. Erste Theatererfahrungen am Theater Bremen und der Bremer freien Szene. Von 2003 bis 2005 Engagement als Regieassistent und Regisseur am Landestheater Schwaben, der Stadt der Memminger Hexenprozesse. 2005 bis 2008  Engagement als Regieassistent am Gemeinschaftstheater Krefeld Mönchengladbach, der Städte berühmt für Seidenkrawatten und Fußball. Zwischen 2008 und 2009 angestellt als Musiklehrer und Mitorganisator arabischer Musikprojekte für die Stadt Haifa in Israel. Seit Ende 2009 arbeitet er für den Otto-Müller Verlag in Salzburg, Veröffentlichung von Gedichten in Lyrikanthologien und Literaturzeitschriften. 

Axel von Ernst
Axel von Ernst, Jahrgang 1971, ist Schriftsteller und Verleger und lebt in Düsseldorf. 2005 erschien sein Bericht »48 Stunden Theater - Dokumentation und Selbstversuch« in dem von ihm herausgegebenen Band »Schauspielhaus. Bochum. - Ein Buch über das Theatermachen« (Klartext Verlag, Essen 2005). Seine Theaterstücke liefen u. a. beim Junge-Hunde-Festival, beim internationalen Festival „Freischwimmer“ und am Stadttheater Bremerhaven. Prosa von ihm erschien vor allem in Zeitschriften (u. a. Freitag, sprachgebunden), 2007 z. B. der ironische Essay »Tractatus logico-philosophicus de re translationis perversae in theatro« als Zusammenfassung seiner Theatererfahrungen, oder in Kunstkatalogen (u. a. für die Villa Romana Florenz). Seit 2006 ist er Mitverleger des jungen Lilienfeld Verlages, der 2007 mit einem auf literarische Wiederentdeckungen spezialisierten Programm gestartet ist.

Helmut Ege
Helmut Ege, geboren 1985 in Stuttgart, ist nach Studien der Philosophie und der Freien Kunst im Bereich audiovisueller Medien in Bochum und Bremen seit 2008 bei der Vergleichenden Literaturwissenschaft und in Wien angelangt. Seine künstlerischen Arbeiten widmen sich dem Abstand zwischen sprachlich formaler Oberfläche und der Bemühung um ein eigenwilliges/eigenmächtiges Sprechen durch die Schrift. Oft treten seine Texte in Konstellation mit Fotografie oder Film auf. Sein letzter Kurzfilm „wandt“ (2007), welcher ruhende Aufnahmen einer Figur vor ihrer Landschaft mit Texteinblendungen auslotet, wurde für das Rec mode Videofestival 2008 in Rom kuratiert. Zuletzt war die mit Michael Lebek gemeinsam erwrungene Polaroid-Arbeit „...koordinaten laufen und Orte zu...“ (2009) in der Galerie Denkraum zu sehen. Bei den beiden hier abgedruckten Teilen aus der viergliedrigen Arbeit „KLANGSPALTE“ handelt es sich um seine Erstpublikation.

Astrid Kohlmeier
Astrid Kohlmeier, geboren 1983 in Graz, studiert Germanistik an der Karl-Franzens-Universität Graz und am Institut Schauspiel der Universität für Musik und darstellende Kunst Graz. Derzeit ist sie als Dozentin und künstlerisch-wissenschaftliche Assistentin der Institutsvorständin am Institut für Schauspiel der KUG beschäftigt.
Seit 2002 entstanden zahlreiche literarische Arbeiten in den Gattungen Epik, Lyrik, Dramatik, Libretto und Hörspiel. Ab 2002 fanden Lesungen von Kohlmeiers Texten unter anderem in Graz, Wien und Berlin statt. Diverse Gedichte und Erzählungen erschienen in Literaturzeitschriften, unter anderem in "Freibord", "Die Rampe" und "Lichtungen". Zwei von Kohlmeiers Theatertexten wurden am Landestheater Schwaben zur Aufführung gebracht. Weitere werden in den Spielzeiten 2008/2009 und 2009/2010 u.a. auf Bühnen in München, Wien und Graz aufgeführt.
Mit dem Landestheater Schwaben arbeitet Astrid Kohlmeier seit der Spielzeit 2006/07 eng zusammen. Im Mai 2007 gab Astrid Kohlmeier mit ihrer Szenencollage "Männliche Wimpern & Weibliche Zehen" ihr Regiedebut. Kohlmeiers Theaterstücke und Hörspiele werden beim Per H. Lauke Verlag Hamburg verlegt. Astrid Kohlmeier lebt in Graz.
Proto macht sich auf den Weg. Es gibt kein Ziel, sein Schicksal ist ungewiss.
Wir wollen die Zwischenzeit beschreiben. Wer wir sind in dieser Zeit, was uns verbindet.

Proto 01 Identitäten
mit Texten von Helmut Ege, Axel von Ernst, Astrid Kohlmeier, Alexander Konrad und Andreas Menzel

Proto 02 Geist
mit Texten von Maike von Wegen, Christophe Fricker, Anne Heidrich, Sina Klein, Alexander Konrad u.a.
Co-Redaktion: Andreas Menzel und Peggy Neidel.

Proto 03 Mensch Kopie
mit Texten von René Hamann, Daniel Helbig, Dagmara Kraus, Wolfram Lotz, Peggy Neidel, Daniela Seel.
Co-Redaktion: Peggy Neidel.


Proto 04 Schnittstellen
mit Texten von Nina Anin, Crauss, Vanessa Emde, Axel von Ernst, Anja Khersonska, Bernhard Saupe, Frauke Tomczak, Mikael Vogel